DIE SEITE für 50+

Hallo, herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich bin Edit Stein, bin auch schon etwas über fünfzig und lebe in Schotten im schönen Vogelsberg. Vom Beruf bin ich gelernte Chefassistentin, nebenbei Fotomodel und zertifizierte Tantralehrerin. Ich schreibe diesen Blog, weil ich mittlerweile selbst in einem Alter bin, wo ich mich für Themen interessiere, die besonders für Menschen über 50 interessant und wichtig sind.

Hier geht es um interessante Dinge die das Leben verschönern und bereichern, wie z.B. Gesundheit, Fitness, Wellness, Reisen, gesunde Ernährung, sowie glücklich und fröhlich zu sein. Also alles was schön, praktisch und nützlich ist. Aber auch Themen wie Liebe, Partnerschaft und Sexualität im Alter sollen hier nicht zu kurz kommen.

Bitte besuchen Sie meine Seite öfters in Abständen, denn es gibt hier immer wieder nützliche und interessante Tipps und Informationen, die unseren Alltag schöner machen. Ich freue mich auch über Tipps, Meinungen und Anregungen von Ihnen. Bitte schreiben Sie mir, ich freue mich über jeder Zuschrift.

Wie das geht? … In dem Sie auf den Titel des jeweiligen Artikels klicken und danach nach unten skrollen. Dort finden Sie das Feld wo Sie mir schreiben können. Oder klicken Sie auf den Link „Hinterlasse einen Kommentar“ den Sie unter jedem Artikel finden.

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Sonne im Winter

Anfang Januar war ich in der Karibik, um dort für einige Tage dem Winter zu entfliehen. Was soll ich sagen, … es war einfach herrlich! Wir hatten zwar nicht jeden Tag Sonne pur, es ist dort ja tropisches Klima mit öfter mal Regen oder Bewölkung, aber es war immer angenehm warm, um die 27 °C. Das Meer war auch sehr angenehm zum Baden. Die Menschen sind dort sehr freundlich und gut gelaunt und haben viel Lebensfreude. Den ganzen Tag hört man aus den Lautsprechern die typisch karibischen Klänge von Bachata und Merenque.

Es war schon lange ein Wunsch von mir, aber es war für mich jetzt das erste mal, daß ich im Winter in die Sonne geflogen bin. Das fand ich super aufregend und super schön. Um so schlimmer und enttäuschender war es für mich wieder in die Kälte zurück zu kehren. Am besten wäre es so eine Art Langzeiturlaub über die Wintermonate zu machen. Einfach mal 3-4 Monate, wenn es in Deutschland kalt ist, in ein anderes Land wo es warm ist, zu gehen. Möglichkeiten gibt es dafür genug.

Eine der möglichen Ziele wären z.B. die Kanarischen Inseln. Meine Lieblingsinseln sind Teneriffa oder Gran Canaria mit ihren abwechslungsreichen Landschaften von einerseits üppiger Vegetation, andererseits die Wüste. Bei dem angenehm schönen Wetter gibt es viele Möglichkeiten für Aktivitäten, wandern durch grüne Berglandschaften und Wälder, Spaziergänge am Strand, oder einfach faulenzen am Pool. Für die künstlerisch begabten, für Malen gibt es ebenfalls genügend inspirierende Motive, oder man kann wunderbar ein gutes Buch lesen. Für die Sportlichen gibt es in vielen Hotelanlagen gute Möglichkeiten z.B. für Yoga, Tennis, oder es werden auch Wanderungen angeboten. Bei all den Aktivitäten kann man schnell gute Bekanntschaften, oder sogar Freundschaften schließen.

Aber außer den Canaren gibt es noch andere tolle Möglichkeiten. Ich habe mal etwas recherchiert, so wären z.B. für ein winterliches Langzeitaufenthalt auch Süd-Spanien,   Mallorca, Tunesien, Ägypten, oder die türkische Riviera wunderbar geeignet.

Spanien ist günstig, weil es nicht so weit entfernt ist, man muss nicht so lange fliegen, es bietet ein hervorragendes Hotelangebot und gutes Infrastruktur, auch was die gesundheitliche Versorgung angeht. Dort gibt es auch hervorragende Möglichkeiten für Ausflüge und spaßmachende Unternehmungen.

Tunesien gehört zu den etwas günstigeren Angeboten, dafür sind die Hotels dort  eher durchschnittlich. Ausflüge sind dort, wegen der momentanen politischen Lage nur begrenzt möglich. Das Wetter ist gut und stabil, deswegen ist Tunesien bei Winterurlaubern sehr gefragt. Man benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung, sie gilt höchstens für drei Monate.

Ägypten gewinnt immer mehr an Beliebtheit bei Winterurlaubern. Dort gibt es ebenfalls sehr schöne Hotelanlagen, gutes Wetter und freundliches Personal. Wegen der momentanen unstabilen politischen Verhältnisse werden Ausflüge in touristische Regionen vom Auswärtigen Amt nicht empfohlen, bzw. es wird geraten diese zu beschränken.

In der Türkei kann man u.a. wunderbar Ausflüge zu historischen Kulturstätten und Basare unternehmen. Die Gastfreundschaft in der Türkei ist auch sehr bekannt. Zum „Überwintern“ in der Türkei sind ganz besonders u.a. die Orte Antalya, Alanya, Kemer, Ismir, Side und Bodrum geeignet. Es gibt dort viele neue und tolle Hotelanlagen, gutes Preis-Leitungs-Verhältnis und angenehmes stabiles Wetter. Man kann bis zu drei Monaten ohne Visum dort bleiben. Wer länger bleiben möchte, kann beim türkischen Generalkonsulat ein Visum beantragen.

Ich finde, wer sich es finanziell und familär erlauben kann, sollte es ausprobieren. Ich würde es gerne tun. Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr.

Viele liebe Güße,
Eure Edit

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Man ist, was man isst.

Das ist nichts Neues, das wissen Alle schon lange. Es ist aber immer wieder gut, sich damit zu befassen, und sich einige wichtige Dinge vor Augen zu halten. In letzterer Zeit hat nämlich die Forschung wieder neue Stoffe in Lebensmitteln entdeckt, die da nicht reingehören, weil sie uns schaden können, in dem sie uns krank machen. Auch neue Zusammenhänge wurden entdeckt, welche Stoffe uns wo schädigen können. Das ist sehr interessant für uns, weil wir uns dadurch wenigstens etwas schützen können, wenn wir ein bisschen aufpassen und versuchen uns so weit wie möglich natürlich zu ernähren und vor allem Fertigprodukte zu meiden.

Aber warum werden diese Stoffe überhaupt den Nahrungsmitteln beigemischt? Weil einerseits Nahrungsmittel immer mehr in großen Mengen und immer billiger verlangt werden, andererseits, jeder der an der Herstellung beteiligt ist, möchte so profitabel wie möglich arbeiten. So einfach ist es.

Und so geht es dann los mit verschiedenen Giftstoffen, die Nahrungspflanzen vor Schädlingen oder vor Verderben schützen sollen. Viele davon gelangen in die Pflanze und bleiben dort. Essen wir sie, so wandern sie in unseren Körper. Weiter geht es mit Konservierungstoffen, die wir oft nicht einmal vermuten, dass sie vorhanden sind. Andere sollen den Geschmack intensiver machen, die Farben appetitlicher aussehen lassen, oder Zucker ersetzen, um angeblich Kalorien zu sparen. Viele von diesen Stoffen galten lange Zeit als harmlos. Doch es hat sich gezeigt, dass sie sogar sehr gefährlich sein können und schlimme Erkrankungen verursachen können, wie z.B. Alzheimer, Parkinson, Krebs, usw.

Wussten Sie z.B. dass in Fertighamburger, Fertigpürees und Trockenfrüchten Natriumsulfite E223 sind? Diese können bewirken, dass man zunächst nur einen empfindlichen Darm hat, dann später mehren sich Krankheiten, die auf einen instabilen Abwehrmechanismus zurückzuführen sind. Was passiert? Durch Natriumsulfite E223 können die Darmwände löchrig werden und sind nicht mehr in der Lage, Schutz vor Krankheitserregern zu bieten.

Es heisst, wir sollen viel Obst und Gemüse essen, was ich auch sehr gerne tue. Leider werden im Obst-, Gemüse- und Weinanbau Schädlingbekämpfungsmittel in grossen Mengen verwendet. Diese Giftstoffe wirken auf das Nervensystem der Insekten, in dem sie die Signalübertragung zwischen Nerven- und Muskelzellen unterbrechen. Ein Teil davon gelangt in die Früchte der Pflanzen, so dass wir es mit Waschen nicht entfernen können. Also essen wir es mit. Und das Gift entfaltet weiter seine Wirkung. Folge: Nervensystem und Intelligenz kann dadurch geschädigt werden.

Schön aussehende Nahrung wirkt appetitlicher und kann besser verkauft werden. Das erreicht man häufig mit Zuckerkulör. Diesen Stoff findet man nahezu überall, wie z.B. in Tiefkühlfrikadellen, in Brot- und Backwaren und Süssigkeiten. Er steht in Verdacht, ein Absinken der körperschützenden Lymphozyten zu bewirken und dadurch den Immunmechanismus des Körpers zu schwächen.

Gut schmeckendes Essen mögen wir alle. Leider wird ein guter Geschmack oft durch den Geschmacksverstärker Glutamat, statt wohlschmeckender Gewürze, erreicht. Eine Überdosis an Glutamat kann bewirken, dass Nervenzellen absterben, im Gehirn sich kleine Hohlräume bilden und dadurch Parkinson oder Alzheimer entsteht. Kaum vorstellbar, aber jährlich werden etwa 1,5 Millionen Tonnen Glutamat den Lebensmitteln beigemischt. Allem voran Fast Food. Wie schrecklich! Daher sollten wir vor allem Fertigprodukte meiden und lieber selber kochen. Kochen ist sehr kreativ und macht auch noch Spass. Andere Bezeichnung für Glutamat sind: E621bis E625, oder Maltodextrin, bzw. Hefeextrakt.

Viele mögen gar kein Wasser, Wasser ist für sie etwas minderwertiges, trinken lieber Colagetränke. Man hat herausgefunden, das der Stoff, der Colagetränke haltbar macht, nämlich Phosphorsäure, die Knochendichte negativ beeinflussen kann, das Osteoporose-Risiko erhöhen, und somit Knochen brüchig machen kann.

Die meisten von uns liebt Süsses. Der Eine mehr, der Andere weniger. Doch kaum Einen gibt es, der nie Süsses zu sich nimmt. Das Problem ist, Zucker hat ziemlich viel Kalorien. Also sollte man nicht viel davon verzehren, nicht wahr? Deshalb hat man Süssstoff erfunden und meinte, damit einen guten Trick gefunden zu haben und anzuwenden. Nämlich Süsses zu geniessen aber kaum Kalorien zu sich zu nehmen. Das glaubte man zumindest lange Zeit lang. Doch neuere Beobachtungen in der Forschung belegen, dass die Süssstoffe Aspartam und Saccharin das Gehirn durch Falschinformation verwirren. Das Gehirn registriert süssen Geschmack, aber keine Energie in Form von Kalorien. Folge: Hungergefühl und das Verlangen nach noch mehr Essen. Mit anderen Worten, auf langer Sicht wird eine Gewichtzunahme bewirkt.

Ich finde, wir können aus dieser Gesellschaft nicht aussteigen und wir sollten uns auch nicht verrückt machen. Am besten sind wir wahrscheinlich dran, wenn wir mit Allem was wir essen oder trinken Mass halten und Fertigprodukte meiden. Das Selbstgekochte schmeckt eh am besten.

In Liebe,

Eure Edit

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Locker vom Hocker … Entspann’ Dich!

Neulich las ich einen Artikel über ein Thema, das bestimmt viele von uns anspricht. Es ging dabei darum, dass man in allen Situationen des Lebens entspannt und gelassen bleiben soll. Das mag sich für’s Erste lapidar anhören, ich finde aber, dass es ein ganz wichtiger Ansatz ist, denn Gelassenheit bringt Lebensqualität. Und zwar: wir können dadurch die Situationen besser meistern, es  geht uns gut dabei, wir bleiben gesund und wir leben länger.

Ich selbst habe das z.B. vor Jahren während meiner Tantra-Ausbildung kennengelernt und es mir angeeignet. Seit dem geht es mir viel besser, ich bin ein ausgeglichener Mensch und gehe stets mit einem Lächeln durch’s Leben.

Aber wie lernt man das? In erster Linie sollte man seine Gedanken bewusst lenken. Das heisst, mit unseren Gedanken die Situation beherrschen, soweit es irgend möglich. Ich weiss, das geht nicht immer. Es gibt schliesslich Extremsituationen, die plötzlich passieren. Aber es ist schon sehr viel gewonnen, wenn wir in unserem normalen Alltag, bei der Arbeit und im privaten Bereich darauf achten, dass wir uns nicht provozieren oder hetzen lassen und uns nicht unnötig aufregen. Immer schön locker bleiben, Eins nach dem Anderen, nach Prioritäten sortieren und nicht perfekt sein wollen. Bei Diskussionen, die drohen, zu heftig zu werden, können wir unseren Gesprächspartner bitten, vernünftig und in Ruhe über das Thema zu sprechen – wie eben zivilisierte Menschen. Wenn wir darin geübt sind, dann gelingt es uns auch selbst in Extremsituationen besser zu reagieren, weil wir sozusagen in unserer Mitte stehen.

Der US-Forscher Ron Palomares sagte einmal: „Ändere deine Gedanken, und dein Leben ändert sich“ und … „Der Charakterzug Gelassenheit ist wie ein Muskel, der von Natur aus stark oder schwach sein kann. Je mehr wir den Muskel trainieren, desto stärker wird er. “

Hier sind ein paar Punkte die man sich ganz gut merken kann, die sozusagen als Anker dienen können:

  1. Du musst nicht perfekt sein!
  2. Andere sind auch nicht besser als Du!
  3. Glaube an Dich!
  4. Du bist gar nicht so schlecht dran!
  5. Lebe (hauptsächlich) für den Moment!
  6. Hege keinen Groll!

Groll in sich zu haben, ist Gift für den Organismus. Das sind ausschließlich negative Gefühle die Stress verursachen, uns dauerbelasten und uns negativ stimmen. Das widerspiegelt sich dann auch in unseren Handlungen und in unserer charakterlichen Erscheinung. Wer kann das schon gebrauchen? Viel besser ist es, mit demjenigen Frieden zu schließen, mit ihm offen reden, oder ihm einfach zu vergeben und die Sache zu vergessen.

Wir werden feststellen, dass es sich so viel besser leben lässt. Jede Krise geht vorbei. Genauso wie auch jeder Sturm oder trübes Wetter auch vorbei geht. Und danach kommt wieder Sonnenschein!!! Wenn es immer nur Sonnenschein gäbe, das würde mit der Zeit auch langweilig werden, oder zumindest würden wir uns so daran gewöhnen, dass es zu alltäglich und selbstverständlich wäre. Wir könnten uns gar nicht so richtig darüber freuen. Hast Du schon darüber nachgedacht? Es ist gar nicht so schlecht, wenn ab und zu „dunkle Wolken am Himmel“ erscheinen. In solchen Situationen können wir wachsen und stark werden. Und danach kann wieder die Sonne scheinen. 🙂

Was meint IHR dazu? Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen, oder was Ihr dazu meint.

In Liebe, Eure Edit

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Burn-out

Wer hat sich nicht schon gefragt: „Hab‘ ich Burn-out?“ Dieses Gefühl der Erschöpfung, das Gefühl mit Allem überfordert zu sein, müde, antriebslos und abgeschlagen, und das schon beim Aufstehen. Ich könnte wetten, dass viele von uns das schon mal erlebt haben.

Nun, das ist nicht verwunderlich. Denn diese Seite ist ja für uns 50 + -er gemacht, deshalb nehme ich einfach mal an, dass Du, lieber Leser auch zu dieser Generation gehörst. Das heißt dann auch, dass wir schon so Einiges in unserem Leben erlebt und durchgemacht haben. Wir mussten unserem Mann/Frau im Beruf stehen, die Familie auf verschiedene  Art versorgt haben, sei es mit dem notwendigen Einkommen, oder mit der Führung eines ordentlichen Haushaltes und nicht zuletzt die Kindererziehung die mit sehr viel Verantwortung, Opfer und Hingabe verbunden ist.

Wie auch immer, auch wenn dieser ausgelaugter Zustand recht unangenehm ist, ist es gut, dass es ihn gibt. Denn es ist ein Warnzeichen unseres Körpers. Es ist ein Alarmsignal, eine Schutzreaktion. Er will uns zeigen, dass wir Verhaltensweisen korrigieren sollen. Er will verhindern, dass der Körper sich selbst zerstört.

Es ist ein meist langsamer, unmerklicher Prozess der sich über Jahre scheinbar unmerklich heranschleicht. Um es möglichst zu verhindern, dass man dann auf die Knien gezwungen wird, hier sind einige Punkte die ein Burn-out ankündigen:

1. Überdurchschnittliche Motivation: Die anstehenden Aufgaben werden hochmotiviert und zielorientiert erledigt. Die Termine häufen sich und werden konsequent eingehalten. Lob und Anerkennung bleibt aus. Fazit: Wer sich so einsetzt und kein Lob, bzw. Anerkennung dafür erhält, ist gefährdet.

2. Noch mehr Einsatz: Um die eigenen Erwartungen zu erfüllen, wird noch mehr Energie und Perfektion in die Erfüllung der Aufgaben gesetzt. Das Gefühl, alles alleine am besten zu machen, verstärkt sich. Hilfe von Aussen, würde nur stören und die Sache nur komplizieren. Also, es wird auf Hilfe lieber verzichtet.

3. Unterschwellige Vernachlässigung: Die anstehende Arbeit nimmt immer mehr Raum im Leben ein. Für Freunde, Familie ist kaum Zeit mehr übrig, Freizeit und Erholung wird stark vernachlässigt, wird als Zeitverschwendung angesehen. Gleichzeitig wird immer öfter zu Aufputschmitteln gegriffen. Es gibt kaum noch Verschnaufpausen.

4. Erste Fehler treten auf: Das Erholungsbedürfnis von Körper und Geist wird immer mehr ausgeblendet. Demzufolge schwindet langsam die Energie. Erstmals treten Fehlleistungen auf, wie Unpünktlichkeit, Verwechslung, Vergesslichkeit. Überforderung, Hektik und Stress wird spürbar.

5. Gefühle stumpfen ab: Im Focus steht nur noch die Arbeit. Freundschaften und Familie wird zunehmend zur Belastung. Um noch besser zu funktionieren, werden Gefühle verdrängt. Oft treten Probleme in der Partnerschaft auf.

6. Zunehmende Ungeduld: Körper und Geist ist erschöpft, Warnsignale wie ständige Müdigkeit und Migräne werden ignoriert. Neue Charakterzüge, wie Ungeduld, Zynismus und aggressive Abwertung, machen sich bemerkbar. Man funktioniert zwar, aber die Leistung nimmt langsam ab.

7. Das Erschrecken: Plötzlich und mit Entsetzen wird der Leistungsabfall bemerkt und  festgestellt. Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit macht sich plötzlich breit. Der Griff zum Alkohol, Medikamenten und Essen scheint zwingend notwendig zu sein. Der Körper verlangt nach Ersatzbefriedigung. Das soziale Netz wird verlassen, es bemüht sich zwar noch, aber  es ist verstört.

8. Abkapselung: Man will mit anderen Menschen und Kollegen möglichst nichts zu tun haben. Arbeitszeiten werden so gewählt, dass man nicht gezwungen ist anderen Kollegen zu begegnen. Das Gefühl für die eigene Persönlichkeit geht verloren. Man funktioniert wie eine Maschine.

9. Das Gefühl existenziellen Bedrohung: Die Kraft ist weitgehend weg, Apathie macht sich breit. Es ist unheimlich schwer morgens aufzustehen und den Tag zu meistern. Anzeichen, wie negative Einstellung zum Leben und Hoffnungslosigkeit deuten auf Depression hin. Sehnsucht nach Dauerschlaf kollidiert mit existenziellen Verzweiflung.

10. Totale Erschöpfung: Komplette geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung. Es besteht Selbstmordgefahr und das Immunsystem ist stark angegriffen. Es wird höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen!

Tja, es ist nicht so schön, das durchzumachen. Ich kann Euch nur empfehlen nicht so lange zu warten. Je länger man wartet, umso schwerer ist es da wieder rauszukommen. Oder positiv formuliert: je früher man die Warnzeichen bemerkt und ernst nimmt, umso leichter ist es da rauszukommen. Da hilft nur die eigene Situation zu überdenken und Verhaltensweisen ändern.

Hast Du auch schon so eine Situation erlebt? Wie war es für Dich? Bitte schreibe mir Deine Erfahrung! Du kannst es selbst bestimmen, ob ich es veröffentlichen soll oder nicht, bzw. ob Du anonym bleiben willst, oder nicht.

Liebe Grüße, Eure Edit

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Tabu-Thema Sex … Die veränderte Lust im Alter

Leider ist es selbst in unserer modernen und fortschrittlichen Welt immer noch so, dass Sexualität im Alter als Tabu-Thema angesehen wird. Die Mehrheit der Menschen, damit meine ich die allgemeine Meinung von Jung und Alt, aber auch die Betroffenen selbst sehen Sexualität im Alter als etwas Ungehöriges, Unpassendes oder Unästhetisches an. Da muss man wirklich fragen, ist das denn wirklich gerechtfertigt?

Zugegeben ist man im Alter nicht mehr so knackig wie in jungen Jahren. Aber mit der richtigen Einstellung sieht die Sache nicht mehr unschön oder sogar abstossend aus. Wir alle verändern uns mit der Zeit und deshalb sehen wir einfach anders aus. Sollte das wirklich ein Grund für Verzicht auf Zärtlichkeit und liebevolle Zuwendung sein? Ich sage da ganz eindeutig und ganz laut NEIN!

Wir alle brauchen Zärtlichkeit, liebevolle Berührung und liebevolle Zuwendung. Und das nicht nur bis zu einem bestimmten Alter, sondern so lange wir als Menschen auf dieser Erde weilen. Abgesehen davon  sind die Ergebnisse der Wissenschaft über Sex im Alter  eindeutig, doch kaum bekannt. Danach sind Frauen trotz niedrigerer Hormonspiegel lebenslang orgasmusfähig. Ihre sexuellen Wünsche hängen von früheren Erfahrungen ab. Ganz ähnlich ist es bei Männer. Wer früher sexuell aktiv war, ist es auch später, wenn die Herbstzeit eingeläutet ist. Nur vielleicht etwas weniger. Aber das ist kein Grund zur Panik.

Es können im Alter gewisse Störungen auftreten, welche die physische Funktion beeinträchtigen. Grund dafür wären möglicherweise z.B. Bluthochdruck oder Diabetes. Seelische und andere Probleme können diese weiter beeinträchtigen. Es kann sein, dass Sie sich mit dieser Situation abgefunden haben. das ist auch ok. Aber wenn nicht, dann quälen Sie sich nicht und scheuen Sie sich nicht, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Statistiken zeigen, dass die geschlechtliche Liebe mit zunehmendem Alter an Wertigkeit verliert. Das ist auch nicht weiter tragisch und irgendwo auch natürlich. Schliesslich hat man bis dahin schon so einiges erlebt. Es muss aber keinen Rückzug vom jeglichen intimen Körperkontakt sein. Ruhig mal die Fantasie etwas spielen lassen.

Fazit: Sex und Erotik sollte im Leben eines jeden Menschen eine Rolle spielen. Sie sollte endlich als natürlich betrachtet und empfunden werden. Schließlich wären wir ohne dieses alle nicht da. Die Haut und die Seele sehnt sich nach Streicheleinheiten, und wenn sie es nicht bekommt, leidet und verkümmert sie.

Wie schön kann eine liebevolle Berührung, ein Streicheln, das Kuscheln, eine zärtliche oder eine etwas kräftigere Massage, oder sich umarmen sein.

Geniesst Euer Leben mit Haut und Haaren!

In Liebe, Eure Edit

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Altersflecken – Haut ohne Makel

Neulich las ich einen interessanten Artikel in der Apotheken Umschau über schöne Haut im Alter. Es gibt kaum jemand der sich nicht schon geärgert hätte über die fiesen bräunlichen Flecken, die Jahr für Jahr sich zu vermehren scheinen. Ganz besonders an den Handrücken, Unterarmen, im Gesicht und Dekolletee, also genau dort wo sie auch gesehen werden. Ist das nicht fies? Na ja, aber genau deshalb treten sie in Erscheinung, weil sie an diesen Stellen auch von der lieben Sonne gesehen werden. Im Gegensatz zu Sommersprossen, verblassen diese Fleckchen nur wenig, wenn überhaupt.

Warum ist das so? Und gibt es eine Lösung dagegen? Dort wo die Sonne unsere Haut oft und über längerer Zeit erreicht, wird die Bildung und Verteilung des Hautfarbstoffs Melanin gestört. Je älter wir werden, umso öfter hat sich dieser Vorgang wiederholt, deshalb treten sie nach und nach in Erscheinung. Außer bei Sonnenanbetern treten diese Pigmentstörungen auch gerne bei Schwangeren auf, und bei Frauen die die Pille nehmen.  Außerdem können bestimmte Medikamente die lichtsensibilisierende Wirkung haben diese begünstigen. Dazu gehören z.B. Zytostatika, Tetracycline, bestimmte Rheumamittel, Johanniskraut oder Östrogene.

Ich selbst habe sie auch und ärgere mich deswegen immer wieder. Sie sehen wirklich nicht schön aus. Aber eine kleine Beruhigung gibt es doch. Sie entarten nicht, d.h. sie werden nicht bösartig. Aber richtig unterscheiden kann nur der Arzt. Deshalb sollten wir regelmäßig zum Hautarzt gehen und eine Hautscreening machen lassen.

Gegen die harmlosen Pigmentflecken gibt es Gott sei Dank auch schon verschiedene Methoden. So z.B. Bleichcremes, deren Wirkung merkt man aber erst nach ca. 8 Wochen. Weiterhin gibt es chemisches Peeling, oder Lasertherapie. Bei denen sollte man lieber vorsichtig sein und nur von geübten Fachkräften ausführen lassen. Die Kosten für derartige Behandlungen werden von den Kassen leider nicht übernommen.

Eine Liste von diplomierten Laserexperten gibt es hier: www.laserstudium.eu oder www.ddl.de

Ich habe es vor Kurzem (ca. 6 Wochen) mit einer Creme probiert. Die Flecken sind tatsächlich etwas blasser geworden. Die Frage ist nur, ob sie nach den ersten Sonnenstrahlen bald wieder kommen? Ich bin mal gespannt 🙂

Wir lassen uns die Laune von den fiesen Fleckchen nicht verderben und genießen diese Zeit der Reife und Weisheit, und machen das beste daraus 🙂

Hat jemand von Euch auch schon eine Erfahrung gemacht. Bitte schreibt mir darüber!

Liebe Grüße, Eure Edit

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Abzocke im Gesundheitswesen

… So lautete der Titel einer Sendung des SWR-Fernsehens in der Sendereihe Odysso. Tatsächlich stellen wir fest, dass die Krankenversicherung immer teurer wird und es gibt immer weniger und miserabler Leistungen dafür, die Versicherten müssen immer mehr Abstriche hinnehmen. Kann das denn wirklich richtig sein? Woran liegt das? Warum ist das so? Warum reicht das Geld hinten und vorne nicht? Wohin fliessen die Milliarden, die Beiträge der Versicherten?

In der Sendung wurden nur einige der Gründe dafür angesprochen. So z.B. überflüssige Operationen. Ganz besonders im Schulterbereich wird häufig und schnell operiert. Danach kommt es nicht selten vor, dass die betroffenen Patienten, statt der von der Operation erhoffte Besserung, eher noch mehr Beschwerden haben. Es wird dringen dazu geraten vor einer solchen Eingriff eine zweite Meinung einzuholen. Das könnte verhindern, dass man unnötig operiert wird.

Die Diagnose lautet in vielen Fällen „Impingement“ – das ist eine Verengung im Schultergelenk. Schmerzen treten besonders nachts auf, oder bei Armbewegungen nach hinten, aber auch zur Seite oder nach vorne.

Für die Behandlung dieser Beschwerden gibt es verschiede Methoden. Häufig würde aber schon eine gezielte Kräftigung der Muskulatur deutliche Besserung bringen. Diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Ich hatte über längere Zeit diese typischen Schmerzen in beiden Schultern, aber besonders rechts. Am dachte ich, es wird schon wieder vergenehn. Aber die Schmerzen nahmen mit der Zeit zu. Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Und ich wollte auf keinen Fall operiert werden.

Ein Schlüsselerlebnis, im Urlaub auf Malloca, brachte mich zu dem Entschluss, konsequent meine Muskeln zu kräftigen. Wir waren mit Freunden dort, waren lustig und ausgelassen, und wir machten Spiele. Jeder sollte im laufe des Spiels irgendwelche Aufgaben meistern. Ich sollte einen Handstand an einer Wand machen. Ich dachte, kein Problem, das mache ich mit Links. Hab in meiner Kindheit und in meiner Jugend oft genug gemacht. Ich war nicht schlecht erstaunt und überrascht, als ich plötzlich auf meinen Kopf fiel. Meine Hände und Arme hielten mein Körpergewicht nicht mehr. Am Kopf bin ich zum Glück nur leicht verletzt worden. Aber es hat bei mir regelrecht geklingelt und mir wurde klar, dass meine Muskel sich wohl ziemlich abgebaut haben. Deshalb hatte ich auch die Schulterschmerzen! Das war Anfang September 2010. Seit dem mache ich regelmässig mein kleines Sportprogramm, was natürlich auch Liegestützen enthält. Seit dem habe ich so gut wie keine Schulterschmerzen mehr. Nur noch ganz selten und nur ganz leicht. Kann ich nur Jedem dazu raten. Das ist viel besser als Operation.

Damit können wir zwar die Kostenexplosion im Gesundheitswesen sicher nicht stoppen. Aber unter Umständen können wir einer unnötigen Operation entgehen, uns wohler fühlen und uns schmerzfrei bewegen. Yuhuuu!

Bitte macht Ihr das auch! Ihr könnt mich jederzeit gerne anschreiben, mich was fragen oder Eure Erfahrungen mitteilen. Das würde mich sehr interessieren. Bei entsprechendem Vertrauen können wir auch gerne telefonieren und plaudern.

Eure Edit

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Lebenskraft, Gesundheit und Vitalität von Innen

… Aber nicht nur das. Gut aussehen wollen wir bitteschön auch. Das alles, gepaart mit der Lebenserfahrung die man hat, und dann macht das Älterwerden richtig Spass.

Noch nie war es leichter das alles wirklich zu haben. Es stehen uns jede Menge Informationsmaterialien, Nahrungsauswahl und Bewegungsauswahl zur Verfügung. Ist das nicht toll?

Ich habe hier eine kleine Auswahl der wichtigsten Altersbremsen zusammengefasst:

Tomaten, Olivenöl, Rapsöl, Knoblauch, Fisch, mageres Fleisch, Granatapfel, Rotwein, Vollkorngetreide, alle Kohlsorten und Hülsenfrüchte.

Das sind nur einige, die erwiesenermaßen sehr effektiv sind und sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Grundsätzlich sollte man viel Obst und Gemüse verzehren, was ja eigentlich nicht schwer fallen dürfte. Die schmecken alle sehr lecker.

Aber heute möchte ich mal ganz gerne hier die Tomate herausgreifen und näher vorstellen. Es ist nämlich ganz schön bemerkenswert, was sie drauf hat.

TOMATE: Der Name heisst übersetzt „schlechte Frucht“. Aber so schlecht ist sie garnicht. Denn – mit ihren tollen Inhaltsstoffen schützt und stärkt sie unser Immunsystem. Die Hauptrolle spielen dabei vor allem Carotinoide mit ihren Substanzen Zeaxanthin, Astaxanthin und Lycopen (der rote Farbstoff). Die bezeichnet man als Radikalen-Killer. Pflanzen schützen sich damit z.B. gegen Pilzbefall. Im menschlichen Organismus verhindern sie, bzw. reduzieren sie Gewebeschäden an Blutgefäßen. Carotinoide werden auch in einer Reihe chronobiologischen Nahrungsergänzungsmitteln zur Zellreparatur eingesetzt.

Nicht schlecht! … die kleine „schlechte Frucht“. Mehr darüber hier.

Übrigens, es ist ja bekannt, dass Rotwein und auch Bier in Maßen, eine sehr gute Wirkung auf unsere Blutgefäße haben. Neueste Studien belegen, dass sie sich auch sehr positiv auf die Knochenmineraldichte in den Hüften und in den Wirbeln auswirken.

Da sag ich mal: Zum Wohl!

Eure Edit

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Lebe dein eigenes Leben!

Es ist kein Zufall, dass ich über dieses Thema schreibe. Denn viele viele Jahre habe ich selbst nicht mein eigenes Leben gelebt, sondern das Leben von „Anderen“. Und das, ohne es zu merken. Das ist das Schlimme daran, man merkt es oft nicht einmal. Oder vielleicht doch. Man merkt es schon. Aber man mag nicht dagegen aufzumeckern. Möchte nicht als die „Schlechte, die Herzlose, als Egoist“ gelten, möchte keine Auseinandersetzung haben. Ich war immer nur für „Andere“ da. In erster Linie für meine eigene Familie, und für die erweiterte Familie mit Eltern und Schwiegereltern. Ich bin darin aufgegangen, habe meine Aufgaben, die dieses Leben von mir abverlangte, hingebungsvoll gemeistert. Habe meistens getan, was „Andere“ von mir erwarteten. Bis mir eines Tages bewusst wurde, dass es so nicht weitergehen kann. Ich lebte nur für „Andere“, aber nicht für mich. Wo waren denn meine Bedürfnisse, meine Wünsche, meine Hobbies (die hatte ich mittlerweile nicht mehr, an sowas war garnicht zu denken). Die waren irgendwo im Bodenlosen versunken. Bis ich eines Tages merkte, dass ich zunehmend depressiv wurde. Immer mehr, immer mehr. Das Leben machte mir keinen Spass mehr. Ja, es wurde so schlimm, dass ich drohte daran zu zerbrechen, und daran dachte diesem Leben für immer Tschüss zu sagen. Vorher wollte ich es aber noch mit Psychotherapie probieren. Dann kam eine Kur. Dort hatte ich viele Gespräche und es wurde mir bewusst, dass ich so nicht mehr weitermachen konnte. Jeder hat ein Recht auf sein eigenes Leben! Jeder sollte eine gesunde Portion Egoismus haben und an sich selbst denken! Es musste eine Änderung her! Als es mir so richtig bewusst wurde, habe ich mich diesem Gefühl  hingegeben. … Und was geschah? Ich bin immer mehr aufgeblüht, das Leben fing an wieder Spass zu machen und meine Depression ist nach und nach verschwunden. Das war im Jahr 2000 und die Jahre davor. Seit dem denke ich immer wieder daran und achte darauf, dass ich mehr an mich selbst denke und nicht in erster Linie das Leben von „Anderen“ lebe.

Ich bin sicher, es gibt Viele auf dieser schönen Welt, die das Leben von „Anderen“ leben und dabei nicht mehr merken, wie schön diese Welt sein kann, wieviel Schönes diese Welt bietet. Ich kann nur sagen, lasst es nicht zu! Es liegt in Euren Händen es zu ändern.

Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. DU, aber auch die „Anderen“.

Alles Liebe,

Eure Edit

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Sex wie im echten Leben, nicht wie in Filmen!

Die Pornoindustrie macht uns was vor, was im echten Leben so nicht stattfindet. Ich meine damit eine normale Beziehung. Zumindest Frauen sind in der Mehrzahl dieser Meinung. Aus männlicher Sicht kann die Betrachtung etwas unteschiedlich ausfallen. Ganz einfach weil, Männer genetisch anders programmiert sind, und das ist auch gut so. Ich gebe zu, ich habe mir auch einige solche Filme angeschaut und stelle fest, Zärtlichkeit hat in diesen Filmen eigentlich keinen Platz. Es geht dort einfach zu schnell zur „Sache“. Ganz anders ist es im normalen Leben. Die meisten Menschen (auch Männer) wollen Zärtlichkeit, wollen zärtlich und liebevoll berührt und verwöhnt werden. Das weiß ich aus meiner langjährigen Praxis als Tantramasseurin. Je länger eine Beziehung andauert, umso wichtiger wird die Zärtlichkeit. Denn durch vielerlei Umstände und Situationen im Alltag gerät das sexuelle Verlangen oftmals immer mehr in den Hintergrund, Sex findet immer seltener statt. Die ersten Anzeichen können bereits nach wenigen Monaten oder nach wenigen Jahren auftreten. Oft fragt man sich dann erschrocken, was mit der Beziehung passiert sei? Garnichts ist passiert. Das ist eine ganz normale Erscheinung. Jetzt kommt es darauf an, was man damit macht, wie man damit umgeht. Ganz wichtig ist es, daß die Partner offen und ohne verletzende Worte miteinander reden. Sagen was sie empfinden und einander sagen, daß sie eine gute Lösung wünschen. Eine gute Lösung wäre, Zeit für Zärtlichkeit einzuplanen. Den Ausgang kann man ruhig offen lassen. Keiner soll sich zu irgend etwas verpflichtet fühlen. Ganz schön wäre dabei für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Das geht ganz leicht und ohne Umstände. Z.B. angenehm warm im Zimmer, ein paar Kerzen, schöne Musik, eine Feder oder lange Haare zum streicheln, ein gut duftendes Massageöl, ein Glas Sekt oder ähnliches, je nach Geschmack und schon hat man ein tolles Ambiente zum verwöhnen. Wie es ausgehen kann, testet selbst. Wichtig ist es, es nicht nur einmal, sondern immer wieder zu tun.

Ihr könnt mir gerne über Eure Erfahrungen berichten 🙂 Ich kann Euch noch mehr Ratschläge geben. Dazu einfach auf „Hinterlasse einen Kommentar“ klicken.

Ich wünsche Euch viel Spaß,

Eure Edit

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